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Terrasse
(ehemaliger 1. Saal & Pfortzheimer Haus)

Auf der Fläche der heutigen Terrasse befanden sich einst der erste große Saal (Aula) des Schlosses (vorderer Teil) über der ersten Halle (Krypta) und das sogenannte Pfortzheimer Haus (hinterer Teil) über der alten Küche.

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Dieser große Saal wurde bereits im 12. Jahrhundert abgerissen und durch die Galerie (Sommersaal) ersetzt. Der Raum der alten Halle (Krypta) und der ersten Aula (Terrasse) wurde zu einem Innenhof, in dem sich eine Wasserzisterne zum Sammeln von Regenwasser befand.

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der erste große Saal
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Um das Jahr 1100 wurde an dieser Stelle ein erster repräsentativer Saal (Aula) mit großen Fensteröffnungen errichtet. Hier hielten die Grafen von Vianden Hof, es fanden Empfänge statt, usw.

 

Von diesem Gebäude ist nichts übrig geblieben, außer einer Fensteröffnung, in deren Glas (mittels Sandstrahlung) die ursprünglichen behauenen Steine des Doppelfensters zu sehen sind.

Pfortzheimer Haus
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Auf der Merian-Lithographie aus dem späten 16. Jahrhundert ist dieses über der alten Küche errichtete Gebäude noch zu sehen. Es stürzte bei einem Erdbeben im Jahr 1682 ein und wurde bis dahin als Wohnhaus genutzt.

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Der Name Pfortzheim geht auf einen Beamten zurück, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts vorübergehend den Amtmann vertrat und hier Quartier nahm, da die Wohnungen für die Verwalter (Jülicher Haus) in einem schlechten Zustand waren.

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Eine Glaspyramide befindet sich über dem Rauchfang der alten Küche, früher gab es einen hohen  Schornstein.

Stadtmauern

Wenn man von der Terrasse auf das Tal blickt, kann man die Reste der alten Stadtmauer von Vianden sehen. Strategisch gesehen ist die Lage unten im Tal nicht sehr vorteilhaft; das erste Ziel dieser Mauern bestand nicht darin, die Stadt vor grossen Armeen zu schützen, sondern darin, Gesetzlose, plündernde Soldaten und sogar wilde Tiere aus der Stadt fernzuhalten. Die Burg selbst bot Schutz vor feindlichen Armeen.

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Die meisten Türme der Stadtmauer waren zur Rückseite hin offen; Dadurch wird nicht nur Baumaterial gespart, sondern es wird auch eingedrungenen Feinden die Deckung verwehrt. Von der Burg aus ist es möglich, in die Türme hinein zu schießen.

Alfred Steinmetzer
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Alfred Steinmetzer war Chefkonservator der luxemburgischen Verwaltung für Baudenkmalpflege. Er war begeistert vom Wiederaufbau der Burg Vianden und investierte viel Energie in die Organisation und Durchführung dieser Arbeiten.

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